Minneapolis Is Everywhere

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Eine Podiumsdiskussion über Kontinuitäten rassistischer Polizeigewalt in Deutschland.

In den USA wurden mitten in der Ausnahmesituation der Pandemie Breonna Taylor, George Floyd und Tony McDade brutal durch Polzeigewalt getötet. Im Juni haben weltweit hunderttausende Menschen gegen diesen Machtmissbrauch und die exzessive Gewaltausübung demonstriert. Dabei wird jedoch häufig vergessen, dass auch Deutschland eine lange und bis heute andauernde Geschichte rassistischer Polizeigewalt hat. Die tödlichen Brechmitteleinsätze in Hamburg und Bremen, der Mord an Oury Jalloh in Zelle 5 des Dessauer Polizeigewahrsams und der sogenannte Kampf gegen Drogen der Hamburger Polizei, auf St. Pauli, in St. Georg und in der Sternschanze, bei dem junge Schwarze Männer im Visier massiver Polizeikontrollen stehen, sind nur wenige Beispiele für ein tiefreichendes strukturelles Problem. Konsequente Strafverfolgung der Täter*innen sowie gesellschaftliche und gerichtliche Aufarbeitung der Fälle müssen immer wieder in hartnäckigen aktivistischen Kämpfen eingefordert werden.

Es diskutieren:
Manuel (von der Nachbarschafts Initiative Balduintreppe), Abou Jabbi (Angehöriger des in Hamburger Polizeigewahrsams verstorbenen Yaya Jabbi) und Antidiskriminierungsberaterin im Projekt amira bei Basis und Woge über deutsche Verhältnisse und Möglichkeiten einer konsequenten antirassistischen Praxis über die aktuelle Aufmerksamkeit hinaus. Moderatorin: Corinna Humuza / Kampnagel

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